Sieg in der Klasse Y58 beim Drei-Stunden-Rennen ADAC 24h-Classic auf der Nürburgring-Nordschleife

-- Mücke Motorsport Classic News 01-2015 vom 15. Mai -- TOURENWAGEN/YOUNGTIMER/ADAC 24h CLASSIC
 
Berlin/Nürburgring (rol) Viel Spaß und ein schöner Erfolg: Peter Mücke, Chef des in der DTM, FIA Formel-3-Europameisterschaft und ADAC Formel 4 engagierten Teams kfzteile24 Mücke Motorsport, hat am Freitag (15. Mai) seinen ersten Einsatz 2015 als Fahrer mit Bravour gemeistert. Zusammen mit seinem DTM-Piloten Daniel Juncadella aus Spanien holte er beim Drei-Stunden-Rennen ADAC 24h-Classic auf der Nürburgring-Nordschleife im Mercedes-Benz 190 E 2.5 EVO II den Sieg in der Youngtimer-Klasse Y58. Damit landete das Duo in der Gesamtwertung als 24. in den Top 30 der rund 200 gestarteten Renner.

„Es hat riesigen Spaß gemacht und war prickelnd“, sagt Peter Mücke, der erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder selbst hinterm Lenkrad in der „Grünen Hölle“ saß. „Ich habe in jeder Runde etwas Neues gelernt“, sagt der 68-Jährige, der zuletzt im vorigen Jahr vier Rennen selbst gefahren war. Dort landete er im neu aufgebauten Ford „Zakspeed“ Turbo Capri (Renn-Comeback des Autos nach knapp 32 Jahren) Ende April 2014 im tschechischen Brünn von der Pole-Position aus zwei souveräne Start-Ziel-Siege im Histo-Cup. Und beim 42. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring im August belegte Peter Mücke zwei zweite Gesamtplätze beim Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft 1972 – 1981.

„Diesmal war es wieder eine ganz andere Erfahrung, in einem legendären DTM-Renner auf der Nordschleife zu fahren. Und wie gesagt, der Spaßfaktor war groß und gefreut habe ich mich mit Daniel gemeinsam“, erklärt Peter Mücke, der die abschließenden eineinhalb Stunden auf der 25,378 Kilometer langen Piste unterwegs war. Sein Sohn Stefan Mücke, der am Samstag und Sonntag (16./17. Mai) als Aston-Martin-Werksfahrer das ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring im Vantage GT3 bestreitet und bei den Youngtimer-Rennen seines Vaters sonst immer Renningenieur ist, lobte diesmal als stiller Beobachter: „Das war eine prima Leistung, denn in jeder Runde war eine deutliche Verbesserung festzustellen. Das Resultat kann sich ebenfalls sehen lassen.“ Und beim Renneinsatz des 33-Jährigen, der als Junior-Chef von Mücke Motorsport speziell für das Projekt „Mücke Motorsport Classic“ verantwortlich zeichnet, drückt natürlich auch Vater Peter am Wochenende vor Ort die Daumen für ein gutes Ergebnis.  

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